9 Spürnasenecken für Tirol
Die Stiftung unterstützt die Umsetzung der Tiroler MINT-Strategie. Im Rahmen dieser Initiative stellt die Stiftung die Finanzierung von neun Forschungsmöbeln sicher, die für die Einrichtung von Spürnasenecken in Kindergärten verwendet werden. Diese Möbel sind ein wichtiger Bestandteil der Tiroler MINT-Strategie, die darauf abzielt, das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bereits im Kindergartenalter zu fördern.
Die Spürnasenecken sind ein innovatives Programm, das speziell für Kindergärten entwickelt wurde, um Kinder frühzeitig für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Im Kern handelt es sich dabei um eine kindgerechte Forschungsecke – ein speziell entworfenes Möbelstück, das mit zahlreichen Forschungsutensilien ausgestattet ist und ein Handbuch mit über 80 Experimenten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) enthält
Das Hauptziel der Spürnasenecke ist es, Kindern bereits im Kindergartenalter spielerisch das Forschen und Entdecken näherzubringen. Der pädagogische Ansatz basiert auf dem sogenannten Forschungskreislauf: Kinder stellen Fragen, bilden Hypothesen, führen Experimente durch, beobachten und reflektieren gemeinsam mit ihren Pädagog:innen das Ergebnis. Die Kinder werden dabei als kompetente, neugierige und aktiv lernende Individuen betrachtet, die gemeinsam mit Erwachsenen Lernprozesse gestalten.
Von den neun Spürnasenecken werden sieben in Kindergärten eingerichtet, die als MINT-Hubs fungieren. Diese Hubs bieten nicht nur den Kindern in den jeweiligen Einrichtungen eine spannende und spielerische Lernumgebung, sondern ermöglichen auch den umliegenden Kindergärten den Zugang zu den Spürnasenecken. So profitieren viele Kinder in der Region von den neuen Angeboten und können spielerisch in MINT-Themen eintauchen.
Ab Juni 2025 können Kindergärten aus Tirol an einer Ausschreibung teilnehmen, um eine Spürnasenecke zu erhalten. Die Vergabe der Möbel erfolgt über die ARGE MINT, die die Umsetzung und Verteilung der Möbel koordiniert.
Zusätzlich werden zwei Spürnasenecken in Ausbildungseinrichtungen für Elementarpädagogik integriert. Dies stellt sicher, dass auch zukünftige Pädagogen die Möglichkeit haben, mit diesen innovativen Lernmitteln zu arbeiten und somit die MINT-Bildung in der Region nachhaltig zu stärken.